Die fünfte Generation Exeler

Seit dem 19. Jahrhundert existiert der Hof Exeler in Rheine-Altenrheine. Die ersten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1895. Anbei finden Sie Bildmaterial zu den wichtigsten Entwicklungsschritten unseres Betriebes.

Seit dem 17. Jahrhundert existiert der Hof Exeler in Rheine-Kanalhafen, jedoch liegen aus dieser Zeit keinerlei Unterlagen vor.
Die ersten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1895. Zu dieser Zeit wurde der Dortmund-Ems-Kanal gebaut, wessen Lauf exakt durch die Platzierung des Betriebs ging.
Daraufhin hat sich August Exeler entschieden, den Betrieb links der Ems am Sundernweg neu zu errichten. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Betrieb 10 Hektar Eigentums- und 1,25 Hektar Pachtfläche bewirtschaftet. Die Tierhaltung bestand aus 2 Sauen, 4 Mastschweinen und 2 Milchkühen.

August Exelers Sohn, Josef Exeler, der 1992 geboren ist, hat den väterlichen Betrieb übernommen. 1944 wurde Josefs Sohn Heinz geboren. Durch seine Unterstützung in jungen Jahren expandierte der Betrieb, sodass sie 1961 ca. 16 Hektar Eigentums- und 14 Hektar Pachtfläche bewirtschafteten. In diesem Jahr wurde der erste Schlepper angeschafft. Damals hatte man sich für einen 15er Deutz entschieden. Dieser Marke ist der Betrieb bis heute treu geblieben.

Im Laufe der Jahre kamen nach und nach mehr Flächen dazu. Somit entschied sich H. Exeler im Jahr 1977, mit der Geburt seines Sohnes Andreas Exeler, zum Kauf des ersten Mähdreschers. Zu diesem Zeitpunkt wurden Kartoffeln, Runkeln, Roggen und Hafer angebaut. Die Viehbestand setzte sich aus 10 Milchkühen, 15 Sauen im geschlossenen System und 20 Bullen zusammen.

Im Alter von 18 Jahren, im Jahr 1995, stieg Andreas Exeler in den Betrieb mit ein. Durch eine Betriebsteilung, konnten mehr Vieheinheiten gehalten werden. Die gewerbliche Tierhaltung von Andreas Exeler entsprach 140 Sauen. Heinz Exeler übernahm die dazugehörigen Mastschweine, um um im geschlossenen System arbeiten zu können. Von 1982 bis 2001 wurden zusätzlich 13 Hektar Acker gekauft. Damit hatte der Betrieb inkl. Pachtflächen 100 Hektar Landfläche.

In diesem Jahr wurde der Betrieb auf 700 Sauen erweitert. Für die Ferkelaufzucht und Schweinemast wurde „Am Bruchgraben“ eine neue Hofstelle errichtet. Diese wird seitdem von Ralf Exeler geleitet, der nach seinem Agrarstudium ebenfalls in den elterlichen Betrieb eingestiegen ist.

Rechts sehen Sie Luftaufnahmen aus dem Jahr 2010. Mit unseren neu erbauten Photovoltaikanlagen haben wir nun einen weiteren Betriebszweig, den der regenerativen Energieproduktion eingeschlagen.

Ende 2012 wurde der bisher letzte Erweiterungsschritt vollzogen. Neben dem Ausbau der Sauenhaltung (Foto 1) und der angeschlossenen Ferkel- und Mastschweinehaltung (Foto 2) wurde ein weiterer Betriebszweig hinzugewonnen. Auf dem Foto 3 kann man den Jungsauenaufzuchtstall sehen, wo die Sauen aus eigener Zucht für den Sauenbetrieb aufgezogen werden.

Im Jahr 2014 wurde die Biogasanlage „Am Bruchgraben“ in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von durchschnittlich 500 KW kann diese bis zu 1000 Haushalte mit Strom versorgen. Mit der Abwärme der Stromgeneratoren werden die Ferkelställe geheizt. Die Energie wird komplett aus unserer eigenen Schweinegülle, dem Hänchen- und Rindermist gewonnen. Somit kann auf Maisanbau verzichtet werden.

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